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HELLO TO EMPTINESS

MOUVOIR / STEPHANIE THIERSCH (KÖLN)

Ist Verlust ein Teil von uns? Was heilt unsere Wunden? Hat der Tod einen Klang? Eine performative Reflexion zur gesellschaftlichen Verletzlichkeit und zum Umgang mit Trauer.

Ausgehend von den vor-antiken griechischen Moiroloi (dt. Klageliedern) entwickelt die Regisseurin und Choreografin Stephanie Thiersch mit fünf Musiker- und Tänzer*innen einen poetischen Raum, in dem alte Klagelieder und traditionelle Rituale eine Wiederbelebung erfahren und in neue Zusammenhänge gebracht werden.
Wie haben Klimawandel, Artensterben, und die andauernden Kriege unsere Form der Klage und Trauer geprägt? Wie hat die Pandemie unseren Blick und unser Denken bezüglich des Verlusts verändert? Welchen Wert schreiben wir als Gemeinschaft dem Leben zu und welche Räume erschaffen wir, um für dieses Leben zu trauern? Der facettenreiche Cast besteht aus Musiker*innen und Sänger*innen aus Griechenland, der Ukraine, Spanien und Frankreich und wird von einem „Chor der Älteren“ unterstützt. Er kommentiert oder verdreht die Gesänge und Bilder, verbindet Dunkelheit mit Licht und Leichtigkeit mit Witz.

Authentisch wie experimentell verhandeln die vielschichtigen Inszenierungen von MOUVOIR die wesentlichen Bereiche unseres modernen Lebens. Als kompromisslose Beobachterin seziert Stephanie Thiersch mit MOUVOIR ihre Umwelt: Popkultur, Philosophie und Bildende Kunst sind ihre Werkzeuge. Dabei färben das Interesse an körperlichen und seelischen Zuständen, die nicht eindeutig fassbar sind, die Schieflagen des Menschen, ihren Stil.


Eine Produktion von MOUVOIR e.V. in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER, Greek National Opera Alternative Stage, Theatre de Nimes, SIDance – Seoul International Dance Festival, tanzhaus nrw und Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln. In Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ. Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die Stadt Leipzig – Kulturamt und das Kulturamt der Stadt Köln.

  • Rollstuhlgerecht

KREATION + GESANG + TANZ Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Julien Ferranti, Martha Mavroidi, Manon Parent, Mariana Sadovska und ein „Chor der Älteren“
ASSOZIIERTE KÜNSTLER*INNEN Hyerim Jang, Hye-kyung Min, Gyung Moo Kim, Kepha Oiro mit Ogoya Nengo und Mzee Bushohi
KÜNSTLERISCHE LEITUNG + REGIE + BÜHNE Stephanie Thiersch
MUSIKALISCHE LEITUNG Martha Mavroidi
KOMPOSITION Martha Mavroidi, Mariana Sadovska
DRAMATURGIE Stawrula Panagiotaki
LICHTDESIGN + TECHNISCHE LEITUNG Dimitar Evtimov
KOSTÜME Lauren Steel
FOTO Martin Rottenkolber (1 + 3), Valeria Isaeva (2), Greek National Opera - Ioannis Kampanis (4)

Aktuelle Termine

17.12.2022
Samstag, 20:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, Saal
18.12.2022
Sonntag, 18:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, Saal

Preise

  • Premiere Regulär: 16,— €
  • Premiere Ermäßigt: 11,— €
  • Regulär: 13,— €
  • Ermäßigt: 9,— €
  • Soli-Preis: 20,— €

Zugänglichkeit

  • Rollstuhlgerecht