WORKSHOP: THEATER UND PERFORMANCE AUS TAUBER UND HÖRENDER PERSPEKTIVE
SERVICESTELLE INKLUSION IM KULTURBEREICH
Der zweitägige Workshop bietet Raum für Austausch und Vernetzung zwischen tauben und hörenden Künstler*innen.
Der zweitägige Workshop bietet Raum für Austausch und Vernetzung zwischen tauben und hörenden Künstler*innen. Ziel ist es, gegenseitige Einblicke in unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit von tauben und hörenden Theater-Künstler*innen.
Athina Lange und Eyk Kauly geben Einblicke in ihre Erfahrungen mit verschiedenen ästhetischen Ausdrucksformen – darunter Theaterarbeit mit Gebärdensprachpoesie, Visual Vernacular (VV) und Visual Signing (VS) sowie der Einsatz visueller Mittel wie Licht, Illustration, Mimik und Bewegung. Neben der künstlerischen Arbeit steht auch die Kommunikation in gemischten Teams im Fokus. Behandelt werden Themen wie Textentwicklung und Übersetzungsprozesse in bilingualen Theaterproduktionen sowie inklusive Probenprozesse, in denen unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse berücksichtigt werden.
Im praktischen Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Visual Signing selbst auszuprobieren und kleine Szenen zu entwickeln. Dabei spielt Gebärdensprache als künstlerisches Ausdrucksmittel sowie die Kultur tauber Menschen eine zentrale Rolle. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist Humor: Untersucht wird, wie sich hörender und tauber Humor unterscheiden, was jeweils als witzig empfunden wird und welche gemeinsamen Formen des Humors entstehen können.
Infos:
- Die Zahl der Plätze für den Workshop ist begrenzt.
- Alle, die Interesse haben, melden sich bis zum 7. November an. Am 14. November erfahrt ihr dann, ob ihr beim Workshop dabei seid.
- Das Anmeldeformular findet ihr auf der Website der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.
- Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.
- Die Buchung einzelner Tage ist nicht möglich.
- Wir bemühen uns, unsere Workshops so zugänglich wie möglich zu gestalten. Der Workshop wird sowohl in Deutscher Gebärdensprache als auch in Deutscher Lautsprache gehalten. Gebärdensprachdolmetscher*innen unterstützen uns an beiden Tagen.
Die Workshops werden in Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Kulturelle Teilhabe“ am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig, dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V., Servicestelle Inklusion im Kulturbereich und LOFFT - DAS THEATER angeboten.
MIT Athina Lange, Eyk Kauly und Susanne Tod
FOTO Johanna Baschke