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SIEBEN BRÜCKEN

IRINA PAULS (LEIPZIG)

Gemeinsames Tanzen verbindet – damals wie heute. Ein Tanzstück über die vom Kohleabbau veränderte Landschaft und seine verbindende Kraft. Formen des Volkstanzes werden in eine zeitgenössische Tanzpraxis übertragen und Neues entsteht.

Seit über 30 Jahren befasst sich Irina Pauls mit den Auswirkungen des Kohle-Bergbaus auf die Menschen des Leipziger Südraums. Bereits die vierteilige Reihe MEHR ALS KOHLE (2024/2025) war davon inspiriert. Der letzte Teil des Projektes setzt nun auf die verbindende Kraft des gemeinsamen Tanzens. 

Im Tanzstück geht es um die Verknüpfung der meist voneinander getrennten Hoch- und Volkskultur. Die Tanzenden nehmen Energie, Spontanität, Kraft und Lust auf, die das ritualisierte Tanzen um den Maibaum auslöst. Farbige Bänder und einfache Tanzschritte lösen sich aus der traditionellen Form und führen im Tanzstück in eine raue Welt: Der Tanzfluss reißt auseinander. Skulpturale Formen entstehen und zerfallen. Unerwartete Ausdruckskraft entsteht im Wechselspiel zwischen live Musizierenden und Tanzenden.

Alle Varianten sind möglich: tanzende Musiker*innen, freie Improvisation, Interpretation fester Partitur, elektronische Klangwelten. Im Kern des Stückes steht der Prozess der Auflösung von bewährten, stabilen Formen und Bewegungen hin zu labilen, sich mehr und mehr verflüchtigenden Konstellationen und die Frage: Welches Potenzial für Erneuerung steckt im Überlieferten?

Ab 10 Jahren.

In deutscher Sprache.

Dauer: ca. 90 Minuten, eine Pause.

Am Samstag, den 30. Mai, findet im Anschluss an die Vorstellung ein NACHGESPRÄCH mit Irina Pauls (Choreografin) und Ralph Grüneberger (Autor), moderiert von Dr. Theresa Jacobs, statt.

Studierende der Theaterwissenschaft (Universität Leipzig) begleiten im Rahmen eines Praxisseminars den Entwicklungsprozess von SIEBEN BRÜCKEN. Dabei setzen sie sich mit dem kollektiven Maientanzen sowie der Bergbaugeschichte im Leipziger Südraum auseinander. Vom 29. bis 31. Mai laden ihre multimedialen Arbeiten im Foyer zum Entdecken und Austausch ein. 


WWW.IRINAPAULS.DE
WWW.INSTAGRAM.COM/IRINA_PAULS_COLLABORATING


Eine Produktion von Irina Pauls in Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig – Kulturamt, der LEIPZIGSTIFTUNG und durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

  • Rollstuhlgerecht

TEIL 1 
KONZEPT + CHOREOGRAFIN Irina Pauls KÜNSTLERISCHE MITARBEIT + TÄNZERIN Victoria McConnell KÜNSTLERISCHE MITARBEIT + KOMPONIST Eric Busch
In TEIL 1 wird der Musiktitel „Rheinländer“ von Folkländers Bierfiedler aus dem Album „Wenn Man Fragt, Wer Hat's Getan...“ aus dem Jahr 1996 gespielt. Das Original ist von 1982.

TEIL 2 
KÜNSTLERISCHE LEITUNG + CHOREOGRAFIN Irina Pauls TÄNZER*INNEN Victoria McConnell, Denis Cvetković , Marlen Schumann KOMPONIST Eric Busch MUSIKER Eric Busch, Torsten Pfeffer BÜHNE + KOSTÜME André Tempel PRODUKTIONSLEITERIN Theresa Jacobs ASSISTENTIN Alma Luise Schnoor WERBUNG + ÖA makena plangrafik, Babett Börner FOTO Thilo Neubacher

FOTO Anja Schneider (1, 4), Thilo Neubacher (2-3, 5-7)

Preise

  • Regulär Premiere: 18,— €
  • Ermäßigt Premiere: 13,— €
  • Leipzig-Pass Premiere: 9,— €
  • Soli-Preis: 25,— €
  • Regulär: 15,— €
  • Ermäßigt: 10,— €
  • Leipzig-Pass: 7,50 €

Zugänglichkeit

  • Rollstuhlgerecht

Vergangene Termine

29.05.2026
Freitag, 20:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, Saal
30.05.2026
Samstag, 20:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, Saal
31.05.2026
Sonntag, 18:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, Saal