FROZEN BODY IN A MELTING WORLD
MISSINGDOTS (DRESDEN/LEIPZIG)
Eine eiskalte Performance zwischen Sehnsucht nach Unsterblichkeit und Angst vor dem Tod. Und der Versuch, alles auf Pause zu setzen, um die Welt zu retten.
Zwischen der Sehnsucht nach Unsterblichkeit und der Angst vor dem Tod entwirft das neue Stück von missingdots utopische wie dystopische Szenarien der Kryonik – das Verfahren, bei dem menschliche Körper nach dem klinischen Tod in -196 °C Stickstoff konserviert werden, mit der Hoffnung, in einer technisch fortgeschrittenen Zukunft wieder zum Leben erweckt zu werden. Ist das wissenschaftlicher Fortschritt oder ein Geschäft mit der Angst vor dem Sterben?
Während die Beschleunigung als Überlebensstrategie gilt, die Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt, sehnt sich der privilegierte Mensch nach der Überwindung der Endlichkeit in Kühltanks. Warum nicht eine Frozen-Body-Revolution starten? Alle einfrieren, die die Welt zerstören, bis die Welt sich erholt hat. Die Zeit austricksen. Auf Pause setzen. Neustart.
Für ihre neue Produktion arbeitet das Theaterkollektiv missingdots erneut mit zwei Autor*innen zusammen, deren Texte – ineinander verwoben – den roten Faden der Performance liefern. Die Texte sind in einem gemeinsamen Arbeitsprozess und öffentlichen Lesungen mit Feedback vom Publikum entstanden.
In deutscher Sprache.
Ab 14 Jahren.
Inhaltshinweis: Im Stück wird u.a. das Thema Tod verhandelt.
Dauer: ca. 75 Minuten
Am Samstag, den 17. Januar findet um 18:30 Uhr vor der Vorstellung das ECHOLOT: VOM EINFRIEREN UND ÜBERDAUERN – WER TRÄUMT VOM LANGEN LEBEN? statt.
Eine Produktion von missingdots in Koproduktion mit Societaetstheater Dresden und in Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER. Gefördert durch die Stadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossen Haushaltes.
TEXT Irina Nekrasov/a, Ulrike Feibig
REGIE + SOUNDDESIGN Elisabeth Pleß
SCHAUSPIEL Julia Amme, Laila Nielsen
SZENOGRAFIE Lisa Schiller-Witzmann
DANK AN Elisabeth Coudoux und Clemens Levin für die Bereitstellung der Musiksamples.
FOTO Mim Schneider
Preise
- Regulär Premiere: 18,— €
- Ermäßigt Premiere: 13,— €
- Leipzig-Pass Premiere: 9,— €
- Soli-Preis: 25,— €
- Regulär: 15,— €
- Ermäßigt: 10,— €
- Leipzig-Pass: 7,50 €