ICH SUMME, UM DAS BERSTEN ZU ÜBERTÖNEN
FORWARD DANCE COMPANY + ELSA ARTMANN (LEIPZIG/KÖLN)
Das neue Tanzstück der Forward Dance Company
WENN ETWAS ZERBRICHT, DANN SINGE ICH.
→ Hier geht es zum Audioflyer (Link)
Bersten bedeutet: Mit Gewalt auseinanderbrechen. Das scheint gerade mit unserer Welt zu passieren. Böse Kräfte werden immer stärker. Im Stück zeigen wir, wie die Risse größer werden. Ist unser Haus vielleicht schon kaputt?
Singen hilft gegen die Angst. Die Tänzer*innen schwanken zwischen Halt und Zusammenbruch. Sie suchen Hoffnung. Sie fragen sich: Verstecken wir uns vor der Welt? Ziehen wir uns in unser kleines Leben zurück? Oder hilft uns die Nähe, damit die Teile zusammenhalten?
Wir denken an die Zukunft. Was wollen wir behalten? Was müssen wir loslassen?
Zwei Ideen helfen dabei:
- Kintsugi: Das ist eine japanische Kunst. Kaputtes Geschirr wird mit Gold repariert. Man sieht die Brüche. Sie sind schön.
- Tikkun Olam: Das kommt aus dem Judentum. Es bedeutet: Die kaputte Welt besser machen. Das kann auch durch kleine Sachen sein.
Das Stück ist in der Gruppe entstanden. Elsa Artmann hat sich den Tanz ausgedacht. Dr. Gustavo Fijalkow ist der künstlerische Leiter.
Für alle zugänglich
Dauer: 1 Stunde, keine Pause
Das Stück ist auf Deutsch und Englisch. Es erzählt keine fertige Geschichte mit Anfang und Ende. Sondern eher Fragen, Gedanken und Stimmungen.
Auch blinde und sehbehinderte Menschen können das Stück besuchen. Denn es gibt auch Dinge zum Hören.
40 Minuten vor Beginn machen wir eine Führung zum Anfassen auf der Bühne. Dabei kann man die Bühne und das Bühnenbild anfassen. Ihr lernt das Team und die Tänzer*innen kennenlernen. Und ihr könnt eine Bewegung aus dem Stück nachmachen. Meldet euch bitte, wenn ihr mitmachen wollt.
Dafür könnt ihr
- schreiben an: tickets@lofft.de
- anrufen unter 0341 - 355 955 10 oder
- reservieren auf der Website: Link zur Tastführung.
Manche Zuschauer*innen wollen besonders früh in den Saal gehen. Das ist möglich. Bitte meldet euch an der Abendkasse.
Das Theater ist barrierefrei für Menschen mit Rollstuhl. Weitere Infos zur Barrierefreiheit findet ihr hier. (Link zu Barrierefreiheit - LOFFT - DAS THEATER)
Zusätzliche Hinweise:
Im Stück geht es um schwere Zeiten. Der Tanz ist künstlerisch und gefühlvoll.
Die Tänzer*innen sprechen und singen manchmal laut. Aber sie schreien nicht. Oft laufen Musik, Text, Video und Bewegung gleichzeitig.
Die Tänzer*innen kommen vielleicht nah ans Publikum heran. Sie sagen vorher Bescheid. Ihr müsst nicht mitmachen. Vorn rechts im Publikum wird das Geschehen manchmal leise beschrieben.
Eine Produktion der FORWARD DANCE COMPANY von LOFFT – DAS THEATER. Gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Stadt Leipzig – Kulturamt.
CHOREOGRAFIE Elsa Artmann
VON UND MIT Mouafak Aldoabl, Renan Alves Manhães, Yen Lee, Alfred Quarshie, Tamara Rettenmund, Lisa Zocher
MUSIK Annie Bloch
VIDEO Ale Bachlechner
KOSTÜM Noemi Baumblatt
LICHTDESIGN+TECHNISCHE LEITUNG Yoav Schutzer
PRODUKTIONSLEITUNG Jasmin Lein
DRAMATURGIE+KÜNSTLERISCHE PROJEKTLEITUNG Dr. Gustavo Fijalkow
ACCESS-BERATUNG INTEGRIERTE AUDIODESKRIPTION Pernille Sonne + Mariam Nazaryan
ACCESS-BERATUNG ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IN EINFACHER SPRACHE Anja Dworski + Anne Geißler (Büro für Leichte Sprache beim Lebenshilfe Sachsen e.V.)
FOTO Arne Schmitt + Elsa Artmann