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HALBZEIT BEIM SÄCHSISCHEN TANZPREIS

08.08.2014

16 Statements für den Tanz in Sachsen

Seit Januar 2014 ist das LOFFT Ausrichter des URSULA-CAIN-PREISES. Bisher wurden schon fünf Produktionen durch die vorschlagsberechtigen Häuser nominiert und von der Tanzpreis-Jury um Dirk Elwert, Steffen Georgi, Gabriele Gorgas und Boris Gruhl gesichtet. Folgende Produktionen sind bisher nominiert:

#1 MONSTERBOX (nominiert durch Societaetstheater Dresden)
#2 ROMEO UND JULIA (nominiert durch Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau)
#3 DIE INSEL DER VERGESSENEN (nominiert durch Sorbisches National Ensemble Bautzen)
#4 BREL (nominiert durch Landesbühnen Sachsen)
#5 MOZART REQUIEM (nominiert durch Oper Leipzig)

Wir sind gespannt auf die Nominierungen des zweiten Halbjahres. Außerdem haben wir in Zusammenarbeit mit der Agentur Artkolchose ein neues Design entworfen sowie die Website www.tanzpreis-sachsen.de online gestellt. Schirmherrin und Initiatorin des Preises ist die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemer. Gefördert wird er von der Sparkassen-Versicherung Sachsen und unterstützt vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Für den ersten Sächsischen Tanzpreis sind 16 sächsische Bühnen und Festivals, auf denen Tanzproduktionen stattfinden, vorschlagsberechtigt. Die 16 Theater und Festivals haben auf unsere Bitte hin ein kleines Statement zur Einrichtung des Sächsischen Tanzpreises abgegeben. Diese Äußerungen sind in ihrer Gesamtheit ein beeindruckender Querschnitt durch die sächsische Tanzlandschaft.

Die Theater Chemnitz (www.theater-chemnitz.de)
„Der Tanz ist, mehr als andere Kunstformen, in ständiger kreativer Veränderung. Der Sächsische Tanzpreis wird dazu beitragen, dies einem breiten Publikum besser bekannt zu machen. Gleichzeitig würdigt er die bedeutenden sächsischen Traditionen.“ (Dr. Christoph Dittrich)

euro-scene Leipzig (www.euro-scene.de)
“Die vielfältige Tanzlandschaft in Sachsen benötigt Impulse und Unterstützung. Der Sächsische Tanzpreis setzt hier ein wichtiges Zeichen. Auch die euro-scene Leipzig engagiert sich in der Region: Biennal veranstaltet sie den beliebten Wettbewerb ‘Das beste deutsche Tanzsolo’, an dem stets auch Tänzer aus Sachsen teilnehmen.” (Ann-Elisabeth Wolff)*

Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (www.g-h-t.de)
“Dan Pelleg und Marko E. Weigert reagierten enthusiastisch auf den Sächsischen Tanzpreis, denn sie hoffen, dass durch diesen Preis eine größere Aufmerksamkeit der öffentlichen Wahrnehmung für den Bühnentanz entsteht. Sie sehen darin das Potential für einen intensiveren Austausch künstlerischer Handschriften und letztlich eine Initialzündung für eine bessere Infrastruktur im Bereich Tanz des Landes Sachsen.”

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden (www.hellerau.org)
„Mit dem Sächsischen Tanzpreis räumt auch der Freistaat Sachsen dem Tanz den Stellenwert und die Bedeutung ein, die er verdient – nicht als Anhängsel von Theater oder Musik, sondern als eigenständige, kreative und entwicklungsfähige Kunstform. Besonders der Entwicklung der freien Tanzszene muss das Augenmerk gelten. Zu lange wurde dies vernachlässigt. HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ist seit einigen Jahren sehr engagiert in der Förderung des Tanzes in Dresden und Sachsen. Wir hoffen, dass der Sächsische Tanzpreis einen weiteren positiven Impuls für die Entwicklung des Tanzes im Freistaat Sachsen geben wird.”(Dieter Jaenicke)

Landesbühnen Sachsen Radebeul (www.landesbuehnen-sachsen.de)
„Tanz ist für mich DER Impulsgeber für die Entwicklung der Ausdrucksformen in unserer nicht mehr textzentrierten, multilingiualen, multikulturellen, mediengeprägten Theaterwelt der Gegenwart. Nirgends sind Preise so wichtig wie angesichts der kurzen Künstlerkarrieren in der hochstrapaziösen Kunst des Tanzes.“ (Manuel Schöbel)

LOFFT – DAS THEATER Leipzig (www.lofft.de)
„Der Sächsische Tanzpreis ist ein starkes Signal für die gesamte Tanzszene im Freistaat, gerade weil er nicht nach Institutionen unterscheidet, sondern die künstlerische Kraft einer Inszenierung würdigt. Als Produzent und Lobbyist für Tanz in Sachsen freuen wir uns über die große Anerkennung der Kunstform Tanz von wirtschaftlicher und politischer Seite.”

Oper Leipzig (www.oper-leipzig.de)
„Der URSULA-CAIN-PREIS. DER SÄCHSISCHE TANZPREIS ist eine seit langem fällige Wertschätzung der lebendigen Ballett- und Tanzszene Sachsens – und ein Anschub nicht nur für den Preisträger, sondern für alle Nominierten aus Freier Szene, aus Stadt- und Staatstheatern unserer Region.” (Mario Schröder – Ballettdirektor und Chefchoreograf Leipziger Ballett)

Palucca Hochschule für Tanz Dresden (www.palucca.eu)
“Der Sächsische Tanzpreis kommt zur richtigen Zeit. Er ist Signal und spürbarer Impuls Spitzenleistungen im sächsischen Tanz und alle die, die dafür sorgen, dass es diese Spitzenleistungen gibt, besonders zu würdigen. Ursula Cain war – wie die Begründerin unserer Hochschule – eine Wigman Schülerin. Sie war – ebenso wie Palucca – eine Künstlerin, für die Kreativität, Selbständigkeit und Autonomie des Künstlers im Vordergrund standen und diese Philosophie lebt die Palucca Hochschule noch heute.”

Projekttheater Dresden (www.projekttheater.de)
“Wir freuen uns sehr, dass es endlich gelungen ist, dem Schaffen der Tanzszene Sachsens mit diesem Preis Anerkennung und Akzeptanz zu geben. Die sächsische Tanzszene bedarf jeder möglichen Förderung und dieser Preis trägt sicher dazu bei. Vielen Dank für diese Initiative – vor allem, da wir in der glücklichen Lage waren, Ursula Cain noch persönlich bei uns auf der Bühne erleben zu dürfen und dieser Preis sowohl eine Würdigung ihrer Person als auch des gesamten Tanzes in Sachsen darstellt.”

Schaubühne Lindenfels Leipzig (www.schaubuehne.com)
“Wir freuen uns über dieses Bekenntnis der sächsischen Landesregierung zur Kunstform Tanz!”

Semperoper – Sächsische Staatsoper Dresden (www.semperoper.de)
“Die Geschlossenheit, mit der der ‘Ursula-Cain-Preis, Sächsische Tanzpreis’ die Tanzszene in Sachsen erfasst, bestätigt, wie grenzenlos die Tanzkunst ist: Innerhalb ihrer eigenen Vielseitigkeit wie auch in ihrer unmittelbaren Sprache.”

Societaetstheater Dresden (www.societaetstheater.de)
“Dieser Preis ist mehr als überfällig.” (Andreas Nattermann)

Sorbisches National Ensemble Bautzen (www.sne-bautzen.de)
„Ich habe viele Opernproduktionen gesehen, doch es waren die Aufführungen des Sorbischen National-Ensembles, die mir geschenkt haben, was ich mir vom Theater gewünscht habe. Mit dem Ursula-Cain-Preis können wir ganz Sachsen beschenken“ (Milena Vettraino)

Staatsoperette Dresden (www.staatsoperette-dresden.de) n.n.

Theater Plauen-Zwickau (www.theater-plauen-zwickau.de)
“Der Sächsische Tanzpreis, der immerhin mit 10.000 Euro dotiert ist, wird der Tanzlandschaft Sachsen hoffentlich wesentliche Impulse geben. Er wird das Bewusstsein für die Wahrnehmung der vielen unterschiedlichen Tanzcompagnien schärfen und den Austausch von Inszenierungen in der gesamten Region fördern. Wir sind gespannt!”

Weltecho Chemnitz (www.weltecho.eu)
“Mit dem Ursula-Cain-Preis als publikumswirksame Plattform verbinden wir die Hoffnung, dass zeitgenössischer Tanz in Sachsen zunehmend an Qualität und Bedeutung gewinnen wird.”

Sebastian Göschel

 

Fotos: Andreas Siegel, Thomas Aurin, Marlies Kross

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