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OVERHEAD PROJECT NOMINIERT FÜR LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNSTPREIS 2018

18.09.2018

Die Juryentscheidung ist gefallen und die drei Anwärter für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2018 stehen fest. Aus insgesamt 21 Einreichungen hat die Fachjury drei Produktionen für die Verleihung des 14. Leipziger Bewegungskunstpreises nominiert: Overhead Project mit SURROUND, Larsen Sechert mit DJANGO – EIN CARTOON-WESTERN und James & Priscilla mit UNSER GROßES ALBUM ELEKTRISCHER TAGE.

Wir gratulieren Overhead Project zu dieser Nominierung und freuen uns, die LOFFT-Koproduktion SURROUND am 1. +  2. Februar 2019 noch ein Mal live in Leipzig erleben zu können – beim Bewegungskunst-Festival, an dessen Ende der Gewinner gekürt wird.

Die Jurybegründung für SURROUND: "Alle versuchen, sich dem Pauschenpferd gegenüber zu positionieren, das als Pendel durch den Raum schwingt. Der Kopf weiß: Die Gesetze der Physik lassen sich nicht außer Kraft setzen. Der Bauch ahnt: Es gibt keine Sicherheit. Das fasziniert, macht Angst, erfordert Mut. Die zwei Akrobaten und zwei Tänzerinnen von Overhead Project entwickeln in dieser außergewöhnlichen Raumsituation ebenso außergewöhnliche tänzerische Muster, bewegen sich um die Mitte, formen das Publikum und liefern es den unheimlichen Kräften aus."

Mit 5.000 Euro ist der Leipziger Bewegungskunstpreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Darstellende Kunst in Deutschland.

Zudem wurden Overhead Project beim FAVORITEN Festival 2018 für den vom NRW KULTURsekretariat gestifteten GROUND SUPPORT ausgewählt. Das damit verbundene Preisgeld von 10.000 Euro fördert ihre künstlerische Arbeit jenseits projektgebundener Mittel und setzt damit beim dringenden Bedarf nach mehr projektunabhängiger Förderung in der freien Szene von NRW an.

Die Juryentscheidung des FAVORITEN Festivals: "Overhead Project arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Zirkus und erweitert dadurch die Grenzen der Sparten. Sie schaffen in SURROUND durch die emphatischen und feinen Konstellationen der vier Performer*innen und die Positionierungen der Zuschauer*innen vielseitige Bilder des Individuums im Verhältnis zur Gemeinschaft. Fragen nach Machtverhältnissen, Demokratie und Vertrauen im Spannungsverhältnis zu einem schwingenden Turngerät werden am eigenen Leibe spürbar."

Weitere Infos auf der Website des BEWEGUNGSKUNSTPREISES.
Hauptförderer des Bewegungskunst-Festivals ist die Stadt Leipzig, Kulturamt.