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OPEN STUDIO | WORK IN PROGRESS
MEDUZA
RESIDENZ LEIPZIG / OLOMOUC: ÖFFENTLICHE PRÄSENTATION TYHLE (PRAG/BRNO)

Wenn Normalität plötzlich kentert und in grauer Wirklichkeit aufgeht, die Licht und Schatten verschwimmen lässt.

-- english version below --

Ausgangspunkt ist Théodore Géricaults Gemälde "Floß der Medusa". Nach dem Schiffbruch der gleichnamigen französischen Marine-Fregatte trieben 147 Menschen tagelang auf hoher See – nur wenige überlebten. Aus diesem Eindruck der Fragilität und Unberechenbarkeit von Existenz entwickelt die tschechische Gruppe tYhle eine Serie von lebendigen Bildern, die den urteilenden Blick des Publikums trüben. Dunkelheit, Angst und das Unbekannte auf der einen und Licht, Hoffnung und Sicherheit auf der anderen Seite. Festhalten oder Loslassen?

Choreografin Marie Gourdain, Dramaturg Lukáš Karásek und Komponist Lukáš Urbanec geben im Open Studio Einblick in den kreativen Prozess der Erarbeitung von MEDUZA. Wie lassen sich Bildende Kunst und Tanz in einer Performance verknüpfen? Welchen Prinzipien folgt die choreografische Arbeit mit Objekten, Tänzer*innen und Raum? Und welche zentrale Rolle kann Musik in diesem Produktionsprozess einnehmen?

Christopher Utpadel, freier Kunstvermittler am Museum der bildenden Künste Leipzig, wird mit tYhle über ihre Arbeit und Verbindungen von visual und performing arts sprechen.

Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

tYhle wurden ausgewählt für das deutsch-tschechische Residenzprogramm von LOFFT - DAS THEATER und Divadlo na Cucky in Olomouc.

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The primary theme of the project is the fragility of existence, instability, loss of balance and the unpredictability of life: moments when our normality is suddenly overturned or when we find ourselves living some grey reality that blends light and darkness.

Choreographer Marie Gourdain, dramaturg Lukáš Karásek und composer Lukáš Urbanec give insights into the creative working process of their piece MEDUZA. How can visual arts and dance be merged through performance art? Which principles define the choreographic work with objects, dancers and space? And which central role does music play within this process?

Christopher Utpadel, art mediator at Museum der Bildenden Künste Leipzig, will talk with tYhle about their work as well as discuss connections between visual and performing arts. The discussion will be held in English.

tYhle has been selected for the residence programm of LOFFT - DAS THEATER in Leipzig and Divadlo na cucky in Olomouc, Czech Republic. Showings in both cities give insights into their artistic residencies.

tYhle.cz

CHOREOGRAFIE+BÜHNENBILD Marie Gourdain DRAMATURGIE Lukáš Karásek CHOREOGRAFISCHE BERATUNG Hana Polanská Turečková PERFORMANCE Sabina Bočková, Florent Golfier, Marek Menšík, Jaro Ondruš, Matthew Rogers LICHTDESIGN Zuzana Režná MUSIK Lukáš Urbanec TECHNISCHER SUPPORT Štěpán Hejzlar KONSTRUKTION Zbyněk Opálka PRODUKTION Lucie Fabišiková FOTO Linda Průšová SKIZZEN Marie Gourdain

Eine Produktion von tYhle in Koproduktion mit Studio ALTA. Gefördert vom Tschechischen Kulturministerium, Stadt Prag, Stadt Brno und Art District 7. Unterstützt von Moving Station Plzen, Kredance České Budějovice, Cirqueon Prag, Se.s.ta Prag und Réservoir Danse Rennes. Die Residenz wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Divadlo na cucky Olomouc, LOFFT - DAS THEATER und Stadt Leipzig, Kulturamt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

LOFFT in der D22 - 28.09.2018 , 20:00 Uhr - 9/6 Euro - Demmeringstr. 22 | 04177 Leipzig