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KURIOSE KLANGWELTEN
STÜCKEINFÜHRUNG MIT DEM GRASSI MUSEUM FÜR MUSIKINSTRUMENTE

Ein kleiner Plausch im Foyer, direkt vor der Aufführung von GRAVITAPHON über das Spannungsfeld von Gravitation und Klang. Stefan Hindtsche (Museumspädagoge GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig) demonstriert haptisch und akustisch Klang und Klangerzeugung am Beispiel konkreter Musikinstrumente. Mitgebracht hat er dazu kleine Kurioisitäten aus dem Museum. 

Da wäre zum Beispiel das Orthotonophonium. Seitdem es mehrstimmige Instrumente gibt, werden Versuche unternommen, möglichst alle Intervalle ‚rein‘ einzustimmen. Der Leipziger Physikprofessor, Arthur von Oettingen (1836–1920) entwickelte eine neue Art (Rein-) Harmonium, das die Oktave in 72 Tonstufen unterteilt. So sind von fast jedem Ton aus reine Terzen, Quarten, Quinten und Oktaven spielbar. Oder die die Glasharmonika. Sie wurde vorwiegend als Dameninstrument betrachtet. Zu den bekanntesten Künstlerinnen gehörten Friederike Bause aus Leipzig und Marianne Kirchgässner aus Wien. Letztere gab mehrere Extra-Konzerte in den Jahren 1792 und 1799 im Gewandhaus.

Eine Mitarbeiterin des Museums nimmt Sie im LOFFT-Foyer mit auf eine Reise zu afrikanischen Handglocken, indianischen Geigen mit Pferdehaar-Saiten bis hin zu Orgeln mit Porzellanpfeifen. Dies ist ein wunderbares warm-up für die anschließende Welturaufführung des GRAVITAPHONS.

Jeder Besitzer einer Theaterkarte von GRAVITAPHON erhält am darauf folgenden langen Wochenende (29. bis 31. Oktober) ermäßigten Eintritt in das GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

FOTO Marion Wenzel, Markus Brosig, Wieland Hecht

LOFFT, Foyer - 22.10.2016 , 19:00 Uhr - KOSTENLOS LOFFT, Foyer - 23.10.2016 , 17:00 Uhr - KOSTENLOS
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