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PERFORMANCE
SOUNDCHECK PHILOSOPHIE: FESTIVALERÖFFNUNG
KUNST UND MACHT + POWER/GAMES

Festivaleröffnung mit Sektempfang, Lecture-Performance KUNST UND MACHT und Premiere des Stücks POWER/GAMES.

JOY HARDER
KUNST UND MACHT

KUNST UND MACHT wurde eigens für das Soundcheck Philosophie-Festival „MACHT_DENKEN“ entwickelt und ist der zweite Teil einer Serie von Performance-Lectures zur Theoretisierung von Performancekunst  und setzt sich wissenschaftlich und künstlerisch mit Vorgängen der Machtausübung uns Sichtbarmachung solcher Vorgänge in der Performancekunst auseinander. Die Performance-Lecture kombiniert theoretische Statements mit performativen Vorgängen, das Format des wissenschaftlichen Vortrags mit Verfahren der Performancekunst. Performance-Aktionen werden in KUNST UND MACHT durch die Hereingabe einer Reihe von Performancematerialien oder Objekten seitens des Publikums (zu verstehen als Kommentar, Unterbrechung, Frage) motiviert und entstehen als Teil eines Denkprozesses (einer philosophischen Performance) entweder spontan oder werden aus dem Performance-Vokabular der Künstlerin entnommen. Die Lecture hat weniger die „Darstellung von Machtausübung“ als die gleichzeitige Herstellung und Konfrontation – oder Irritation – von Positionen zum Thema. Zu diesen Positionen gehört diejenige der Künstlerin als Vortragende, die durch die Aktion des Publikums mehr zu tun bekommt und weniger zu sagen hat, oder umgekehrt.

RICHTER+MEYER+MARX
POWER/GAMES (Part I: The Soveraen / Part II: The Plebs)

Wer sitzt oben und wer liegt unten? Wo Menschen zusammenleben, üben sie Macht aus. Man spricht vom Willen zur Macht, jedoch nicht von der Liebe zur Macht. Macht wird bewundert, nicht gemocht. Macht ist sexy. Sie ist umkämpft. Sie macht blind. Wir sind alle Machtmenschen – in dem Sinne, dass wir jeden Tag Macht ausüben und erfahren. Gerade da, wo sie uns nicht auffällt, ist die Macht am wirkungsvollsten. Was ist ein guter Umgang mit Macht? Braucht es sie überhaupt? Was treibt den Einzelnen an, Macht auszuüben – über sich und andere?
Der zweiteilige Performanceabend POWER/GAMES untersucht Macht in diversen Erscheinungsformen und nutzt dafür Anleitungen zur physischen Leistungsoptimierung und eine Hegelsche philosophische Steilthese sowie die ungeheure Produktivität des permanenten Selbstbehauptungszwangs in einer neoliberalen Gegenwart.

Anschließend Diskussion mit den PerformerInnen im Theatersalon MARGARETEN.

KUNST UND MACHT
VON UND MIT Joy Harder FOTO Jörn J. Burmester

www.joyharder.de

POWER/GAMES
VON UND MIT Katja Richter, Helge Björn Meyer SPRECHER RP Kahl, Alexandra Kamp KOSTÜM Peter Papenberg TEXTE Karl May, Georg Wilhelm Friedrich Hegel FOTO Richter/Meyer/Marx

www.richtermeyermarx.de

www.soundcheckphilosophie.wordpress.com

LOFFT, Saal - 21.04.2016 , 19:00 Uhr - PREISKATEGORIE A
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