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Diskussion
DIE BÜHNE DER GESCHLECHTER
THEATER UND GENDER

Was hat die Kunstform Theater mit der wissenschaftlichen Kategorie Gender zu tun? Gender bezeichnet das gesellschaftlich konstruierte Geschlecht. Theater ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Es zeigt Menschen, die im Rahmen bestimmter Geschlechterrollen agieren oder diese aufbrechen.

Die Uraufführung des Stücks ANJA UND ESTHER von Klaus Mann erregte 1925 wegen seiner homoerotischen Anspielungen öffentliches Aufsehen. Auch die Leipziger Regisseurin Barbara Friedrich greift dieses Thema in ihrer Adaption LESBISCHE NACKTSZENEN AUF DEM RÜCKEN EINES BRAUNEN PONYS auf. Ihre Figuren wandeln am Rande einer Gesellschaft, in die sie nicht gehören wollen oder können. Als jemand von „draußen“ kommt, stellt sich für sie die Frage, ob die Sicherheit gesellschaftlicher Akzeptanz nicht bequemer ist.

Im Sommersemester 2003 sucht die Veranstaltungsreihe „Gender-Kritik“ des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes) an der Universität Leipzig nach den Spuren der Kategorie Gender in der Leipziger Kunst. Nach einer Einführung in das Thema zeigt das LOFFT einen Ausschnitt aus Barbara Friedrichs Stück aus dem Jahr 2011. Im Anschluss wird über das Gesehene diskutiert werden.

Eine Veranstaltung von FRO_theaterproduktionen in Koproduktion mit den Werkstattmachern e.V., LOFFT – DAS THEATER und dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes) an der Universität Leipzig.

LOFFT, Werkstattbühne - 30.05.2013 , 19:00 Uhr - EINTRITT FREI