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Ausstellung
AUSSTELLUNG: BRENNE UND SEI DANKBAR
TESTSET

Die Ausstellung „brenne und sei dankbar“ beleuchtet Einzelaspekte der kulturpolitischen und finanziellen Grundsituation sowie der Arbeits- und Lebensbedingungen von Freien Tanz- und Theaterschaffenden in Deutschland. Zu sehen ist sie vom 15. Oktober bis 15. November.

Deutschlands Tanz- und Theaterlandschaft sticht im internationalen Vergleich aufgrund ihrer Dichte, ihrer Vielfalt, ihrer hohen künstlerischen Qualität sowie ihrer positiven Resonanz beim Publikum hervor. Diese Tatsache verdankt sie nicht zuletzt der Bedeutung, die in Deutschland den Darstellenden Künsten zugesprochen wird – als ästhetische und kulturelle Ausdrucksform und als wichtige gesellschaftliche Stimme. Die angespannte finanzielle Lage in Ländern und Kommunen bedroht jedoch diese Vielfalt. Die Kulturnation Deutschland sucht mehr und mehr, ihre kulturellen Aktivitäten marktwirtschaftlichen Prinzipien zu unterziehen, um mit immer weniger Geld Leistungsfähigkeit und Effizienz zu steigern. Für Kunst- und Kulturschaffende sind die Folgen einschneidend. Für viele Theater- und Tanzschaffende sowie Bühnenbetreiber wird es zunehmend schwieriger, ausreichend Finanzmittel zu erhalten, um das vorhandene künstlerische Potential unabhängig von Verwertungszwängen abrufen zu können. Die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen für Künstlerinnen und Künstler steht paradigmatisch für die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und Entwicklungen auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft – der Kunst kommt hier eine fragwürdige Vorreiterrolle zu.

www.testset.org

Die Schauspielerin und Regisseurin Gesche Piening und der Kommunikationsdesigner Ralph Drechsel haben die Ausstellung „brenne und sei dankbar“ entwickelt und realisiert. Sie ist ein Teil des Kunstprojektes TESTSET. TESTSET untersucht in unterschiedlichen Formaten das „Prinzip Theater“ in grenzverletzenden Kulturproduktionen und -produkten, wobei das „Prinzip Theater“ nicht zwangsläufig auf der Bühne zu suchen sein muss.

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den ver.di-Bundesvorstand – Fachgruppe Theater und Bühnen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Akademie der Künste, Berlin, den Bundesverband Freier Theater e. V. (BuFT), den Fonds Darstellende Künste e.V.

LOFFT, Foyer - 15.10.2012 , 19:00 Uhr - freier Eintritt
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