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Zwei Männer, verbissen in einen Kampf auf Leben und Tod. Ein Kampf unter Einsatz aller Mittel, ohne Regeln, jenseits jeder Moral. Ein Kampf in dem es um nichts geht, oder in dem es um das Nichts geht. Beide werfen alles ab, was sie haben, wofür es sich bislang zu leben lohnte, konzentrieren ihre Gefühle und Gedanken auf den Gegenüber, bündeln ihre Kräfte für die Vernichtung: entweder die eigene oder die des anderen. Ein Schaukampf, der wie im Sport das Publikum, die Öffentlichkeit, die Arena, die Straße sucht. So wurde das Duell der Thematik entsprechend nicht nur im Theater, sondern auch im öffentlichen Raum, auf Straßen und Plätzen, einem Schulhof, der Stadtbücherei, auf dem Dachgarten und in Ausstellungsräumen der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD geprobt. Auch wenn das Projekt nach diesen Einflüssen und Inspirationen wieder in den geschützten, artifiziellen Raum des Theaters zurückgekehrt ist, behält es doch seine Dialektik des Drinnen und Draußen, des Privaten und Öffentlichen. Eine Dialektik, die sich in den Geräuscheinspielungen und den Wohnzimmerbildern der Videoprojektion widerspiegelt.
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