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Tanz
WILLKOMMEN ZU HAUSE
Steffen Fuchs (Dresden) MARIA AM WASSER, Friederike Plafki (Berlin) NOTHING GOING DOWN IS COMING UP, shot AG (Dresden) STREIFSCHUSS

Die TANZOFFENSIVE hat drei Choreographinnen und einen Choreographen mit Wurzeln in Leipzig bzw. Sachsen eingeladen, zurück zu kommen. Sie hatten die Aufgabe sich den Bedingungen ihrer Arbeit, dem Weggehen, der Rückkehr, dem Aufhören, dem Neuanfang zu widmen. Wir begrüßen zurück zu Hause:

Steffen Fuchs (Dresden)
MARIA AM WASSER

Friederike Plafki (Berlin)
NOTHING GOING DOWN IS COMING UP

shot AG (Dresden)
STREIFSCHUSS

MARIA AM WASSER Wer ist die Person hinter der Madonna? Steffen Fuchs blickt hinter die Mariendarstellungen der verschiedenen Epochen und entdeckt Parallelen zu Medienikonen heutiger Zeit. Die im Kraftfeld zwischen Image und Realität entstehenden Konsequenzen lässt Fuchs am eigenen Körper sichtbar werden.

Steffen Fuchs (* 1974 in Halle/Saale). Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. 1992-2002 Solist beim Leipziger Ballett.Seit 2002 freier Tänzer, Choreograph, Trainingsmeister und Lehrer. /// 1998 erste choreographische Arbeiten. Sein erstes abendfüllendes Stück “2xFensterplatz” entstand 2003 am LOFFT. Weitere folgten, u.a. „Wie man einen Schmetterling präpariert“ (2005). 2006 Beginn eines Aufbaustudium der Choreographie an die Palucca-Schule Dresden. Zurzeit Meisterschüler für Choreographie an der gleichen Hochschule. Choreographien für Theater in Dresden, Cottbus, Nordhausen und Festivals u.a. in Amsterdam und Weimar. Zugleich Trainigstätigkeiten in Würzburg, Nordhausen, Halle, Leipzig, Cottbus, Graz, Göteborg und Oslo. /// 2007 Stipendium als International Choreographer in Residence für das 'AMERICAN DANCE FESTIVAL' an der Duke University, Durham, North Carolina.

NOTHING GOING DOWN IS COMING UP
Welche körperlichen Zustände entstehen aus Erinnerung? Der Erinnerung an Momente wie den, wo die Sonnenblume im Zimmer meines Vaters ihre Blätter verlor, wo ich mich begann zu lieben und woanders jemanden zu hassen begann, wo das Verlassen so schwer war und das Wegschmeissen von Dingen mir so leicht von der Hand ging. Wo Menschen Spuren hinterliessen und dann verschwanden. Ein Solo über das Sich-Erinnern und das, was in Vergessenheit gerät.

Friederike Plafki (* 1979 in Jena). Ausbildung als Physiotherapeutin in Leipzig. 2002-2004 Tanzausbildung an der Tanzakademie ’balance 1’ für contemporary dance in Berlin. Seit 2005 Gasttänzerin der Compagnie Sasha Waltz & Guests. Seit 2007 Choreographiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'. /// Künstlerische Zusammenarbeit als Tänzerin mit Heike Hennig, Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Riki von Falken, Sasha Waltz, Andreas Müller, Monica Antezana und dem Medienkünstler Chris Ziegler. Eigene Produktionen sind das Solo ’Kühlkuhgenese’, das Duett ’Objet trouvé’, die Variation ’peer-to-peer’, ’Dialogue-Triovariation für ein Quadrat’ und ’Parallaxe seconde’. /// Erster Preis im Wettbewerb 'Das beste deutsche Tanzsolo', Festival »euro-scene« Leipzig 2001. Stipendium des Tanzplan Dresden 2007. 2006 Nennung als bemerkenswerte Nachwuchschoreographin (Jahrbuch ballettanz 2006).

STREIFSCHUSS Blondinen verschwinden im Staub. Nackt tanzen. Ich muss mich aufräumen. Ich werde vorher durchatmen. Es hat gedonnert und die Blumen erschüttert - es riecht nicht unheimlich. Was bleibt? Regen. Alles gewaschen. Bewegung festhalten. Ein Fest halten! Schöne Erinnerung. Körper im Staub. Ich könnte warten. Worauf? Dass ich jeden Zustand aufgeräumt hinterlasse. Jeden Augenblick meines Lebens aufgeräumt hinter mir lasse. Auf der Wiese lasse... Streifschuss!

shot AG. Gegründet 2002 durch die Tänzerinnen und Choreographinnen Nora Schott, Ariane Thalheim und Petra Steinert gemeinsam mit der TENZA-Schmiede als Ensemble für zeitgenössischen Tanz in Dresden. /// Seitdem entstanden eine Reihe von abendfüllenden Produktionen ('the game', '6', 'kickballchange', 'plastic girl', 'soft gum – slow gun', 'Schieß nicht auf fremde Röckchen', 'Sieht ein Pfirsich eine Rakete stehen', 'atomENGEL', 'Cinderella 08' sowie zuletzt in Zusammenarbeit mit der kanadischen Künstlergruppe Walking with the Lion "avoid touching the forest") und zahlreiche Kurzchoreographien. Regelmäßige Gastspielauftritte im In- und Ausland. /// Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden 2006; Begründung der Jury: "Mit der Auszeichnung wird eine Company geehrt, deren vielgestaltiges, progressives Wirken für die zeitgenössische Tanzszene Dresdens von großer Bedeutung ist".

MARIA AM WASSER
CHOREOGRAPHIE + TANZ
Steffen Fuchs KOSTÜM Maik Stüvern

NOTHING GOING DOWN IS COMING UP
CHOREOGRAPHIE + TANZ Friederike Plafki
Besonderer Dank gilt Claude Chassevent und Wolfgang Zamastil

STREIFSCHUSS
CHOREOGRAPHIE Nora Schott, Ariane Thalheim TANZ Nora Schott, Virginie Nass LICHT John J. Gilmore

LOFFT, Saal - 04.05.2010 , 20:00 Uhr - 14 / 8 €
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