Vier Menschen betreten die Bühne: Eine Schauspielerin, ein Performer, ein Opernsänger und ein Übersetzer. Sie stellen sich ins Licht, sie präsentieren und positionieren sich. Was wie Pantomime anmutete, mündet in eine Simultanübersetzung. Die Atemtechnik wird zum Schauspiel. Die Performer machen sich auf die Suche nach Ursprung und Wirkung des eigenen Schaffens und der eigenen Persönlichkeit, sie zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Künste. Sie benutzen das Interview als Medium, um Positionen klar zu verorten und den Theaterraum als Ort spontanen Handelns zu markieren. Die Darstellung ihrer Kunst wird zur Positionierung, und die Positionierung wiederum zu Kunst.
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