„Ich beginne eben zu begreifen, dass das Leben einen packen und nicht mehr loslassen kann, und dass es nichts darwider gibt. Ich beginne eben, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es für mich nur eine Aufgabe gibt – inzwischen an die Wahlen zu denken und dann daran, was den Wahlen folgt.“ (Rosa Luxemburg, 1898) Im Superwahljahr 2009, neunzig Jahre nach der Ermordung der sozialistischen Kämpferin, schafft Anja Gronau einen Theaterabend, der mit allen Widersprüchen der Persönlichkeit die Konstanten des Kampfes um politische Ideale und die Suche nach neuen Wegen zur sozialen Gerechtigkeit verhandelt. "Die Schauspielerinnen gurren wie die Täubchen, schmettern wie die Fanfaren, schmecken zärtlich Worte ab, zum Beispiel Krise oder Akkumulation." BERLINER ZEITUNG
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